Autor: Bernd (Seite 14 von 17)

Fleisch und Feuer – Hessen grillt

Fleisch und Feuer, das gehört zusammen, und nicht nur beim Grillen von Würstchen.

Argentinisches Asado mit nordhessischem Lamm: Was da am Silbersee in der Schwalm entsteht, ist etwas Besonderes. Eine deutsch-argentinische Familie feiert ein großes Fest wie die Gauchos in der Pampa: Zwei ganze Lämmer werden an einem Riesen-Feuer knusprig gegart. Reinhard und Daniel sind die Asadores – so eine Art Grillmeister. Die Filmautorin Nina Thomas sieht zu, wie sie Fleisch und Feuer vorbereiten, wie sie grillen und verteilen und wie gut das schmeckt. Dabei wird auch die typische Soße dazu nicht vergessen: Chimichurri.

Klaus Schubert hat in seiner Hofreite in Münzenberg einen großen Grill im Hof, den er gern für Freunde anwirft.
Im Marburger Land ist im Sommer das Ausflugslokal „Burg Frauenstein“ beliebt – auch wegen der köstlichen Steaks, die  Konrad Debelius perfekt grillt.

Lammgenuss in der Wetterau


Gut Essen und dabei etwas für den Naturschutz tun? In der Wetterau ist das möglich, denn da erlebt ein alter Beruf einen zweiten Frühling. Die Schäfer haben in der Landschaftpflege eine neue wichtige Aufgabe gefunden. Mit ihren Herden ziehen sie durch Naturschutzgebiete, die Wetterauer Hutungen, und verhindern, dass diese wertvollen Naturräume zuwuchern. Das funktioniert allerdings nur, wenn sie für ihre Produkte auch Absatzmöglichkeiten haben – doch das sollte inzwischen kein Problem sein. Gastronomen und Feinschmeckern loben die exzellente Qualität des Lammfleischs aus der Wetterau.

Hochsaison für Schokolade – Hessenreporter

Kurz vor Weihnachten haben sie besonders viel zu tun – die Schokoladenhersteller. Die süße Kunst rund um die Kakaobohne hat in den letzten Jahren einen immensen Aufschwung zu verzeichnen.

Bei den Chocolatiers ist Hochsaison: Konditor Andreas Vogel und sein Team in Braunfels baden blechweise Lebkuchen in Schokolade, überziehen Unmengen weihnachtlicher Schokosahnepralinen und kreieren dabei immer wieder etwas Neues. „Wenn abends noch eine Praline übrig ist, dann haben wir etwas falsch gemacht“, sagt er.

Während in Braunfels vieles Handarbeit ist, laufen in Dillenburg die Maschinen auf Hochtouren. Trotzdem darf in der Schweizer Schokoladenfabrik Läderach eine Gruppe von Turnerinnen hinter die Kulissen schauen. Bei der Führung naschen und lernen sie viel: Wieso kommt Schweizer Schokolade überhaupt aus Hessen, warum ist die Temperatur so wichtig, und was hat es mit der Schoko-Hohlkugel auf sich?

Mit Hohlkugeln arbeiten auch die Teilnehmerinnen beim Pralinenkurs in Darmstadt. Sie versuchen sich am professionellen Füllen und Dekorieren von Trüffeln. Eine echte Tüftelarbeit – und mit einem Happs ist alles weg.

Weihnachtliche Backstube


Wer eine himmlische Backstube sucht, findet sie in Frankfurt-Rödelheim. Ab November geht es hier nur um Weihnachten. Die Konditorin Regina Graff liebt diese Zeit und lässt zusehen, wie sie Marzipannikoläuse, Lebkuchen und andere süße Leckereien für die Feiertage herstellt. Mirian Rocha aus Dreieich ist ein Fan von französischen Festtags-Überraschungen. Sie macht Petits Fours: schön dekorierte, kleine, feine, süße Stückchen, und einen schokoladigen „Weihnachtsbaumstamm“. Martin Kosmol in Limburg liebt es ganz traditionell deutsch: In seiner Backstube kann man zuschauen, wie Baumkuchen gemacht wird – ein aufwändiges Unterfangen.

Kulinarische Entdeckungen im Marburger Land


Das Marburger Land bietet Neues und Traditionelles: Der Sonntags-Brunch auf dem Spiegelslustturm hoch über Marburg ist so beliebt, dass er immer ganz schnell ausgebucht ist. In Dagobertshausen hat ein wohlhabender Marburger ein altes Gut zu einer wunderschönen Eventlocation mit Festscheune und Restaurant umgebaut. Die Küche setzt auf regionale und saisonale Produkte. Bei einer Kutschfahrt durch die schöne Landschaft um die Burgruine Frauenberg serviert Konrad Debelius zur Brotzeit unter anderem einen deftigen Handkässalat.

Leckere Landküche


Die Reise durch hessische Landküchen führt zunächst nach Altenburschla in Nordhessen, wo es den deftigen Wanfrieder Kringel an Rahmwirsing gibt. Etwas weiter südlich in der Hainmühle in Homberg (Ohm) macht die Köchin Margarete Becker leckere Gerichte mit witzigen Namen: Bratkartoffelverhältnis und Hannebambel gibt es da und das legendäre Apfeltiramisu. Im Marburger Land kommt ein delikater Maibock aus eigener Jagd auf den Tisch. Am Rand des Vogelsbergs gibt es in der Uhrnstubb wunderbare Lammfrikadellen in einer Gemüsepfanne. Nesterhebbes lieben die Gäste in der Obermühle in Braunfels, und auf dem Ziegenhof im Spessart serviert Monika Schudt raffinierte vegetarische Spezialitäten mit Käse.

Leckere Osterküche


Was gibt es zu Ostern? Etwas Buntes – etwa einen vielseitigen Frühlingssalat mit Artischocken und Bries, pochierten Saibling mit Paprikapürree in knallorange und Lamm natürlich, diesmal als Schulter, und ein Kartoffelgratin in vielen Farben. Zum Schluss gibt s Pasqua, eine süße, reichhaltige Nachspeise, die man schon ein paar Tage vorher zubereiten muss im Blumentopf. Das und mehr kochen ein paar Freunde, allesamt begeisterte Hobbyköche, in einer schönen Küche in Frankfurt. In den Kochpausen gibt es ein kleines Getränk auf der Terrasse mit Blick auf die Skyline. Der Lohn der Arbeit: das gemeinsame Schlemmen an der großen Tafel.

Vegetarische Sterneküche in der Wetterau


Das Biogemüse vom Pappelhof ist nicht nur frisch und gesund. Wenn der Nachbar und Sternekoch André Großfeld es verarbeitet, werden auch eingfleischte Gourmets von vegetarischer Küche überzeugt. Seine vegetarischen Menüs erfreuen sich wachsender Beliebtheit bei den Gästen: eine raffinierte Kohlroulade, knusprig frittierte lila Karotten und anderes Gemüse. Ein köstliches Dessert gehört natürlich auch dazu: Topfencreme mit einem feinen Erdbeer-Rhabarberkompott. Ein Experiment gibt s dazu: Der Spitzenkoch testet verschiedene vegetarische und vegane Fertigprodukte und probiert, was man daraus machen kann – mit erstaunlichen Ergebnissen.

Das Spargelfestival


Die Genussakademie Frankfurt unterwegs: Das Festival beginnt früh morgens auf dem Spargelfeld des Spargelhof Merlau in Darmstadt-Arheilgen. Georg Merlau gibt persönlich eine ausführliche Einführung in sein Metier. Dann nehmen alle Spargelstechmesser, Spargelkelle und Korb in die Hand und dürfen erleben, was es heißt, die Stangen selbst zu stechen. Das ist gar nicht so einfach und ganz schön anstrengend. Aber der Korb wird doch noch voll. Die „Beute“ kann anschließend mit an den heimischen Herd genommen werden. Der Blick in die große Halle mit Spargelsortierung und Spargelschälmaschine ist spannend. Nach getaner Arbeit wartet in der Villa Kennedy der Höhepunkt des Tages: Chefkoch Dario Cammarata empfängt die fleißigen Spargelernter im sonnigen Innenhof des Luxushotels. Dort können die Gäste Spargel in allen Variationen genießen. Klassisch mit Sauce hollandaise, aber auch roh mariniert und gebraten mit Erdbeer-Ravioli.

Kulinarische Entdeckungen an der Lahn

Die kulinarische Entdeckungsreise folgt der schönen Lahn von Wetzlar bis Limburg. In der Naunheimer Mühle gibt es eine leckere Vorspeise mit heimischem Fisch. In der Obermühle in Braunfels werden Nesterhebbes und Schlomberweck serviert, und in Limburg sieht Filmautorin Nina Thomas zu, wie in der historischen Konditorei Kosmol die beliebten Mutzen und Baumkuchen entstehen.

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